Eine Antigymnastik-Sitzung

Streng festgelegt und unterhaltsam!

Die in den Gruppen vorgeschlagenen Bewegungen sind präzise und genau auf den Körper und auf die Physiologie jedes Einzelnen zugeschnitten. Sie sind vielfältig, kreativ, amüsant, manchmal überraschend oder sogar verwirrend.

Copyright-Antigym-IMG_2299x-OK

In Ihrem Rhythmus

Sie führen die Bewegungen in Ihrem Rhythmus durch, wie es der Augenblick für Sie zulässt und ohne ein bestimmtes Leistungsziel vor Augen. Es kann sogar interessanter sein, eine Bewegung „nicht hinzubekommen“ und zu sehen, wozu Ihr Körper noch nicht in der Lage ist, was er sich nicht zutraut und was er vergessen hat.

Copyright-Antigym-IMG_1908x-OK

Fühlen und vergleichen

Um die Auswirkungen einer Bewegung besser nachzuempfinden, können Sie mit der einen Seite Ihres Körpers beginnen. Dadurch spüren Sie die subtilen Unterschiede zur anderen, noch unbeteiligten Körperseite besser. Die von den Übungen betroffene Seite erscheint Ihnen plötzlich wohler, lebendiger, präsenter und zugänglicher. Dann haben Sie nur noch einen Wunsch: die andere Seite zu „machen“.

In einer Antigymnastik-Stunde nehmen das Wort, die Reflektion, das Ausdrücken von Gefühlen und Empfindungen einen ebenso grossen Raum ein wie die Bewegungen an sich.

Copyright-Antigym-IMG_2236x-OK

Copyright-Antigym-IMG_2091x-OK

In kleinen Gruppen

Antigymnastik wird in kleinen Gruppen in einem ruhigen, hellen und angenehmen Raum durchgeführt.

Die verschiedenen Stufen einer Gruppenstunde

Die erste Phase besteht aus einem Test, der Ihnen erlaubt, genau festzustellen, was Sie von Kopf bis Fuss einengt und einschränkt. Der Kursleiter schlägt Ihnen vor, eine präzise, rigorose, anspruchsvolle Position einzunehmen. Eine Position, die Ihrer anatomischen Ganzheit entspricht und welche die ganze Länge Ihrer Muskulatur beansprucht. Es ist eine Position, die niemals jemand einnimmt und die alle stets vermeiden. Um diese Position halten zu können, macht Ihr Körper, was er immer macht, aber dieses Mal mit einer schreienden Offensichtlichkeit: er verdreht und deformiert sich. Eine Schulter hebt sich, ein Bein ist schief, die Zehen verkrümmen sich. Warum? Nicht weil, wie man so oft sagt, Ihren Muskeln die Kraft fehlt, sondern im Gegenteil, weil sie durch ein Übermass an Kraft zusammengestaucht sind.

Ein starker Muskelblock drückt Sie zusammen, nimmt Ihnen den Atem, verbietet Ihnen, und dieses Mal ganz klar, den Befehlen des Gehirns zu gehorchen. Und dieses Verbot können Sie nicht mehr ignorieren.

In der zweiten Phase kommen Sie in Kontakt mit jedem Ihrer Muskelknoten, auch mit jenen, die Ihnen verboten, sich frei zu bewegen und die Sie daran hinderten, sich mit Eleganz aufrecht zu halten. Die Muskelknoten, die Sie an der natürlichen Freiheit der Bewegungen hinderten. Sanft, geduldig, ruhig beginnen Sie, Faser um Faser das komplizierte Durcheinander Ihrer Muskulatur zu entflechten.

Im Laufe der Stunden lernt Ihr Körper Schritt für Schritt die Fallen, in die er sich eingeschlossen hat, zu umgehen. Endlich breitet er sich aus, nimmt seinen Platz ein, findet seine wahre Länge und seine natürliche Schönheit wieder.

Der Rhythmus der Sitzungen

Je nach Ihrem Zeitplan können Sie zwischen einer Sitzung wöchentlich (1 1/2 Stunden) und einer Sitzungmonatlich (halber oder ganzer Tag) wählen. Workshops über mehrere Tage werden am Wochenende oder während der Schulferien organisiert.

Empfohlenes Outfit

image-antigymenpratique

Bequeme Kleidung, nach Möglichkeit aus Naturfaser (Baumwolle, Wolle..) es wird barfüssig gearbeitet.

Weiterhin wird empfohlen Schmuck, Armbanduhr, Brille und alles, was Ihre Bewegungsfreiheit beeinträchtigt, abzulegen.